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Graudenzer Tor

Hierbei handelt es sich um ein Tor auch „Grubno Tor“ genannt, das in dem 19. Jahrhundert nicht beseitigt wurde. Es entstand am Ende des 13. Jahrhunderts und wurde im 14 Jahrhundert um ein Vortor vergrößert. Die halbkreisförmige Arkade ist sein charakteristisches Kennzeichen. Um das Jahr 1620 wurde an diese, eine der Leidenden Mutter Gottes gewidmete Kapelle angebaut. Die Spitze der Kapelle kommt aus dem Jahr 1620 und ist in der niederländisch-danzigen Stile gebaut.

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Das Merseburgische Tor

Es befindet sich am Ausfall der heutigen Dominikanska Strasse, innerhalb des Klosterkomplexes. Es ist wahrscheinlich das älteste Tor in dieser Stadt. In dem 14. Jahrhundert verlier es an Bedeutung, sie wurde zugemauert und zur einer Kapelle bestimmt.

Zu den Basteien, die man besichtigen kann gehören:

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Der Jungfrauenturm ( Allee des 3. Mai)

Der Jungfrauenturm ist seit dem 1999 der Sitz der „Kulmer Ritterschaft“. Dort ist die ganze Ritterrüstung, die Nachbildungen der mittelalterlichen Waffen, die Ritterfahnen und die Ritterstandarten zu beobachten, die sowohl ein privates Eigentum als auch der Kulmer Ritterschaft sind. Der Verein der „Kulmer Ritterschaft“ verdient einer näheren Beschreibung. Einerseits ermöglicht er den Touristen das Kennenlernen der Stadt, andererseits betont er die Bedeutung nicht nur der Kulmer Geschichte, insbesondere der Geschichte des Mittelalters sondern auch der Kulmer Tradition, der Kultur der Kulmer Ritter, die in der Epoche des Kreuzritterordens existiert haben.
Mit Hilfe des Museums wird die Stadt und ihre historischen, architektonischen und touristischen Vorzüge im besten Licht gezeigt und die Kulmer Sehenswürdigkeiten dagegen geschützt. Die “Kulmer Ritterschaft” beteiligt sich an Wettbewerben und Schaukämpfen in denen mittelalterliche Schlachten nachgestellt werden. Sie ist ein aktives Mitglied des Ehrenorgans der polnischen Ritterschaft, das die Regeln und das Sittenkodes der damaligen Ritterschaft bestimmt. Sie organisiert das Turnier um die „ goldene Eidechse“ an dem jährlich über 120 Ritter aus den 15 Ritterschaftsbruderschaften teilnehmen. Während des Turniers, das auf dem Gebiet der damaligen mittelalterlichen Rittersiedlungen stattfindet, bei der heutigen Kirchen Strasse (ul. Kościelna), sind die traditionellen Kämpfe zu sehen, die punktiert und belohnt werden. Es sind u.a. das Turnier der ritterlichen Infanterie, der Bogenschützen, des Speerwerfens, das Turnier„ des Meisters Paginski“, das plebejische Turnier als auch die Inszenierung der Mauerbelagerung, ihre Eroberung und der Kampf.

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Der Pulverturm

Er wurde um die Jahrhundertwende des 13. und 14. Jahrhunderts errichtet. Er wurde dann weiter im 15. Jahrhundert zugemauert und erhöht. Im Mittelalter war er als Waffenkammer und der Platz zur Herstellung des Schiesspulvers vorgesehen. Nach der Renovierung in den Jahren 1977-1983 war er der vorläufige Sitz des regionalen Museums. Zur Zeit können wir dort die Ausstellung „ Aus der Vorgeschichte der Kulmer Stadt und ihrer Umgebung“ („Z pradziejów Chełmna i okolic“), als auch eine eher bescheidene ethnographische Ausstellung beobachten